Wohnmobile Segen oder Ärger?

Ortsverein

Für einige Bürger sorgt das Parken der Wohnmobile am Rhein doch für Unmut.
Die "Gäste" campen" hier und lassen Ihren Unrat zurück, wildes Parken obwohl der Platz bitter benötigt wird, um anderen Tagesgäste und Urlaubern Parken zu ermöglichen.
Das Gesetz sieht folgendes vor:
Das einmalige Übernachten auf öffentlichen Straßen ist in Deutschland im Wohnmobil und Caravan grundsätzlich erlaubt, es sei denn, es ist ausdrücklich verboten. Das Verbot muss sich durch Beschilderung klar erkennen lassen. Abseits der öffentlichen Straßen und Wege können allgemeine Landesvorschriften zusätzliche Einschränkungen vorsehen. Mehrfaches Übernachten an einem Ort ist kein Gemeingebrauch, sondern Sondernutzung und unterliegt entsprechenden Einschränkungen, ist also aus sich heraus nicht so ohne weiteres gestattet, sondern bedarf einer ausdrücklichen Genehmigung, die die Gemeinden für Stellplätze in den Ortssatzungen aussprechen und durch Beschilderung publik machen.

Die Behörden stellen uns eine Fläche an der alten B42 für diesen Bedarf zu Verfügung. Hier können zwar nicht sonderlich viele Fahrzeuge abgestellt werden aber immerhin.
Die SPD plädiert dafür, dass ein Gemeingebrauch gestattet wird, einer Sondernutzung aber wiedersprochen wird, um Tagesgästen Platz zu schaffen. Auf dem Rheinparkplätzen sollte ein Verbot für Wohnmobile und Wohnwagen ausgesprochen werden.
Gemeinsam mit der CDU Fraktion wird ein besseres Parkkonzept für den Ort angestrebt.

 

 

 


 Ulrich Himmelbach

06.09.2015

 
 

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